wiki:eisen
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| Der Metallurgie von terrestrischem Eisen ging die Verarbeitung von sieben anderen prähistorischen Metallen voraus, siehe [[wanderschmied|Schmiede und Wanderschmiede]]. | Der Metallurgie von terrestrischem Eisen ging die Verarbeitung von sieben anderen prähistorischen Metallen voraus, siehe [[wanderschmied|Schmiede und Wanderschmiede]]. | ||
| - | Gediegenes Eisen kommt in der Natur nicht vor, ausgenommen als Meteoreisen. Raseneisenerz (=Sumpferz, kein Limonit) ist in Feuchtgebieten (Moore, Flussauen) oberflächennah zu finden und abzubauen. Zudem erfordert es tiefere Temperaturen beim Verhütten (Reduktionsaufwand) als Gesteinserze. So wurde es zur Hauptquelle der Eisenzeit in Mittel- und Nordeuropa. Raseneisenerz enthält rund 30 bis 70 % Eisen. Verhüttet wurde es in 1-2 Meter hohen Rennöfen, die mit Holzkohle und Erz schichtweise gefüllt wurden, die Luftzufuhr kann durch Blasebälge gesteuert werden, dabei sind Temperaturen um 1100 Grad Celsius im Ofen möglich. Aus dem bodennahen Anstich " | + | Gediegenes Eisen ((Also elementares Eisen statt solches in Verbindungen.Im Gemisch mit anderen Stoffen liegt des dennoch vor, ist also nicht rein.)) |
| - | Reines Eisen ist als Werkstoff ungeeignet, da es sehr spröde ist und durch den hohen Schmelzpunkt schwer | + | Raseneisenerz (=Sumpferz, kein Limonit) |
| - | Kohlenstoff (0,1% bis 1,7% Anteil) bildet mit Eisen schmiedbaren Stahl. Werkzeugstahl mit mindestens 0,2% Kohlenstoffanteil bildet ein feinkörniges Gefüge und ist härtbar und gut schärfbar.\\ | + | * '' |
| - | Chrom, Mangan und andere Metalle bilden mit Stahl Legierungen und beeinflussen dessen | + | |
| - | Die [[chemie|chemische]] Zusammensetzung ist eine Voraussetzung, jedoch werden die Materialeigenschaften | + | Reines Eisen ist als Werkstoff ungeeignet, da es sehr spröde ist und durch den hohen Schmelzpunkt schwer zu verarbeiten. Kohlenstoff mit bis zu 1,7% Anteil bildet mit Eisen schmiedbaren Stahl. Werkzeugstahl mit mindestens 0,2% Kohlenstoffanteil bildet ein feinkörniges Gefüge und ist härtbar sowie gut schärfbar. Damastklingen enthalten 1% Kohlenstoff, |
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| + | Die Materialeigenschaften | ||
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| * //Härten// wird durch Erhitzen auf bestimmte Temperaturen zwischen 800 und 1.000 °C sowie anschließendes Abschrecken, | * //Härten// wird durch Erhitzen auf bestimmte Temperaturen zwischen 800 und 1.000 °C sowie anschließendes Abschrecken, | ||
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| - | Damastklingen bestehen aus " | ||
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wiki/eisen.1773782855.txt.gz · Zuletzt geändert: von Norbert Lüdtke
